Koh *** – unsere einsame Insel in Thailand…

In Phuket recherchierten wir ein bisschen über die umliegenden Insel-Destinationen, die von Patong aus leicht erreichbar waren und bestenfalls auch gleich auf dem Weg nach Bangkok irgendwo lagen. Koh Samui? Nee, nicht schon wieder ein Turistenort. Kao Lak? Hmm, irgendwie immernoch zu bekannt. Schliesslich fanden wir dann ein bisschen nördlich eine – wie es hiess – grösstenteils unbewohnte Insel! Lediglich ein paar Fischer und 3-4 einfach Bungalowanlagen für Turisten soll es da geben. Es tönte zu gut um wahr zu sein, also mussten wir da natürlich hin…

Nach einigen Stunden Busfahren kamen wir schliesslich an unserem Zielort auf dem Festland an, wo uns bereits ein Taxi erwartete. Dies brachte uns zum Bootsanleger, wo uns widerum ein Fischerboot als ‚Taxi‘ erwartete. Nach etwa einer Stunde kamen wir schliesslich auf der Insel an, wo uns wieder ein Pickup erwartete, der uns zur Bungalowanlage brachte. Die etwa 20-minütige Fahrt über die Insel war traumhaft – abgesehen von den Bewohnern des kleinen Fischerdorfs wo wir ankamen – sahen wir absolut keine Menschen und die Landschaft war wild und ungezähmt. Ein bisschen errinnerte es uns sogar an Afrika!

Unser Taxi-Boot

Unser Taxi-Boot

Fahrt über die einzige Teerstrasse der Insel

Fahrt über die einzige Teerstrasse der Insel

 

Beim Bungalow angekommen checkten wir in unsere einfache, aber geräumige Buschhütte ein. Später fand ich zwar heraus, dass ich (als Spinnenphobikerin) mir das Bad mit einer Riesenspinne teilen musste, aber das war auch schon der Einzige negative Punkt des gesamten Aufenthaltes… Die Insel war einfach traumhaft. Nach einem kurzen Fussmarsch erreichten wir den Strand, den wir – wie fast alles auf der Insel – für uns ganz allein hatten. Da es vorgelagert zwei kleine Inselchen àlà Robinson Cruesoe gab, war der Strand etwas geschützt und das Meer sehr ruhig. Einfach wunderbar. Wir haben auf unserer ganzen Reise die Sonne noch nie so schön und makellos im Meer versinken sehen…

 

Unser Bungalow

Unser Bungalow

Sonnenuntergang...

Sonnenuntergang…

 

Natürlich war dies nicht der einzige Strand, am nächsten Tag erkundeten wir die nähere Umgebung zu Fuss und fanden nochmals zwei ‚Buchten‘ mit endlosen, traumhaft schönen Sandstränden ganz für uns. Eigentlich hätte es ja noch andere Bungalowanlagen, zu unserem Glück waren die aber alle geschlossen da die Hauptsaison vorbei war. Deshalb hatten wir wirklich fast eine ganze Insel für uns. Unbezahlbar!

 

Am Tag darauf mieteten wir das Kayak unseres Bungalows und paddelten damit zu einer der vorgelagerten Inseln herüber. Hier hatten wir wieder alles für uns alleine und wir fühlten uns fast schon wie zwei Schiffsbrüchige 🙂 Ausser dass unser Kayak noch da war.

 

Insel: Kayak-Ausflug

Kayak-Ausflug

Unsere Insel für einen Tag

Unsere eigene Insel für einen Tag

 

Auch unser Bungalow-Resort war absolut fantastisch. Einfach, aber es mangelte uns an gar nichts…das (extra für uns gekochte) Essen war der Hammer, und im Kühlschrank gab es immer genug eiskaltes Bier um sich an den schwül-heissen Sommertagen abzukühlen.

Auch in unserem Bungalow waren während unseres ganzen Aufenthalts nie mehr als drei (der insgesamt 28) Hütten gleichzeitig besetzt…

 

das Restaurant

das Restaurant

fangfrischer Fisch zum Abendessen

fangfrischer Fisch zum Abendessen

Insel: der Weg vom Bungalow zum Strand

der Weg vom Bungalow zum Strand

 

Der Aufenthalt auf dieser Insel war etwa das Beste, was wir auf unserer Thailand-Reise machen konnten. Ich hätte mir nie erträumen lassen, dass es in einem so turistischen Land noch so eine abgeschiedene, einsame Insel gibt.

Jedem, der gerne einmal dahin möchte, gebe ich gerne die genauen Koordinaten an…wir möchten euch ja dieses tolle Erlebnis nicht vorenthalten.
Aber eigentlich fänden wir es das Beste, wenn nie vielmehr Leute von der Insel hören würden und sie so für immer ein Geheimtipp bleiben würde…denn vom Turismus überlaufene Inseln gibt es in Thailand wirklich schon genug. Oder?

 

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