Safari quer durch Kenia!

image

Wie im letzten Bericht erwähnt, haben wir unsere Safari bereits von zuhause aus gebucht. Wir haben uns im Internet erkundigt, Preise und vor allem aber Bewertungen und Erfahrungsberichte verglichen, und haben uns dann für die 5-Tages-Safari von Australken Tours & Travel Ltd. entschieden. Eine gute Wahl!

 

Unser Programm war: LAKE NAKURU-LAKE BOGORIA-LAKE NAIVASHA & MASAI MARA

 

Tag 1:
Morgens um halb 8 wurden wir im Hotel von John, unserem Fahrer abgeholt. Unterwegs sind wir mit einem Toyota-Bus mit 4×4 mit aufstellbarem Dach. Erstmal mussten wir aus der Stadt raus – gar nicht so einfach bei diesem Morgenverkehr.
Dann gings weiter richtung Rift Valley, oberhalb davon legten wir dann einen kurzen Zwischenstopp ein, um die tolle Aussicht zu geniessen und einen Kaffee zu trinken.

Dann gings weiter, bis wir um die Mittagszeit unser erstes Ziel erreichten: Lake Nakuru Nationalpark. Bereits bei der Einfahrt konnten wir Zebras, Impalas, Büffel etc. sehen. Danach gingen wir zuerst ins Hotel, wo wir einchecken, uns frischmachen und Lunch essen konnten. Das Hotel da hiess „Sarova Lion Hill Lodge“ und war aus unserer Sicht wunderschön…ein Traumzimmer in der wunderschönen Natur, liebevolles Personal und ein Riesen Büffet mit leckeren Speisen zu jeder Mahlzeit!

Nach dieser Pause gingen wir spätnachmittags auf den ersten Game-Drive unserer Safari. Dabei konnten wir eine Vielzahl an Tieren beobachten, zb. Äffchen, Nashörner und jede Menge Zebras…genau richtig für den Anfang, viel zu sehen, und aber noch viel aufgespart für die weiteren Tage.

Danach liessen wir den Abend schön ausklingen mit 1-2 Bierchen, leckerem Dinner und einer Masai-Show…

 

Safari Kenia

 

Tag 2:
Auch heute ging es wieder um halb 8 los. Diesmal mit Lunchbox im Gepäck – wir würden also den ganzen Tag unterwegs sein. Ab Lake Nakuru ging es weiter nach Lake Bogoria. Ein ganz schönes Stück!

Unterwegs hielten wir beim Äquator an, damit wir Fotos machen konnten. Auch wurde uns demonstriert, wie das Wasser sich verschieden dreht…allerdings ein teurer Spass wie sich herausstellte. Allerdings muss man sich daran gewöhnen – bei jedem Halt für Toilette, zum Essen etc. werden einem hunderte Souvenirs angeboten und Fakt ist: Man kann nicht jedem was abkaufen. Wir haben dann manchmal einfach ein Wasser gekauft, das konnten wir immer brauchen…

Beim Lake Bogoria angekommen, machte sich leichte Ernüchterung breit…der See war nicht besonders Toll, der Weg da entlang sehr holprig, und sehen konnten wir auch nicht besonders viel ausser Flamingos und Geysiren. Naja, es kann nicht immer ein Volltreffer sein!

Nach der Lunch-Pause ging es dann wieder den ganzen Weg bis Nakuru zurück (!) und von da zu unserem heutigen Ziel: Lake Naivasha.
Die Fahrt war soooo lang, dass wir kaum mehr wussten wie wir sitzen sollen damit uns der Allerwärteste nicht schmerzt…!

Dafür war das Hotel (Lake Naivasha Sopa Resort) absolut traumhaft… Wieder ein wunderschönes Zimmer, diesmal mit Ausblick auf eine riesige Wiese, auf der die Tiere grasten. Der schöne Abend im Hotel hat uns für die mühselige Fahrt belohnt, und spätestens nachdem wir von der Security zum Zimmer gebracht wurden und dabei die Hippo’s beim essen beobachten konnten, war unsere Welt wieder in bester Ordnung…!

image Safari Kenia

 

Tag 3:

Der heutige Tag hat dafür umso besser angefangen. Gleich nach dem Frühstück gings los richtung See, wo uns eine ca. 1-stündige Boots-Safari erwartete. Noch kurz die Schwimmweste angezogen und los gehts…
Zu sehen wie der See erwacht war einfach wunderbar. Zuerst gings los zu den Pelikanen; unterwegs haben wir auch viele andere Vogelarten gesehen… Dann gingen wir zu den Hippos (Nilpferden). Wir konnten bestimmt 5-6 verschiedene Hippo-Familien sehen, jeweils à um die 10 Tiere! Das Leitmännchen hatte uns jeweils sehr gut im Blickfeld, und wenn wir zu nah kamen oder zu lange blieben, kam er auf uns zugeschwommen sodass wir dann freiwillig sofort die Flucht ergriffen haben 🙂
Danach hat uns der Guide den Seeadler gezeigt, er warf einfach einen toten Fisch in den See, und wir konnten dann so beobachten wie der Adler den Fisch ergriff und Ihn zum nächsten Baum brachte, wo er Ihn verspeiste. Vom See aus sahen wir auch Zebras, Wasserbüffel und Antilopen, wie sie in den grünen Wiesen grasten. So friedlich!

 

image image image

Nach diesem schönen Bootsausflug ging es weiter richtung Maasai Mara, dem eigentlichen Hauptziel unserer Safari. Wieder eine lange Fahrt, diesmal aber aufgelocktert durch mehrere Pausen zum essen, oder auch zum beobachten wie eine Schildkröte die Strasse überquert.
Auch veränderte sich auf dieser Fahrt die Landschaft ständig, und je näher wir dem Ziel kamen, desto ländlicher lebten die Leute. Alle paar Minuten sah man eine Maasai-Familie mit Kuh- und Ziegenherden vorbeiziehen, und die Häuser wichen mehr und mehr einfachen Lehmhütten.

Spätnachmittags erreichten wir auf bedenklich holprigen Strassen unser Ziel: Das Osero Tented Camping mitten im Nirgendwo. Macht auch Sinn, denn wie uns die Angestellten dort erklärten heisst Osero auch ganz einfach „Busch“. Wie checkten in unserem „Zelt“ ein, wobei das schon masslos untertrieben ist! Es war eher ein voll ausgestattetes Hotelzimmer, mit Bad und allem was man sich wünscht. Der einzige Unterschied bestand darin, dass die Wände/Decken aus Zeltplanen bestand, und man somit die ganze Geräuschkulisse von Zebras über Grillen bis hin zum heulen der Hyänen vollumfänglich hörte…einmalig!

Nach einer kurzen Kaffeepause gings auf einen weiteren Game-Drive. Wir hatten bereits am ersten Tag Glück und konnten Elefanten mit Baby, Löwen samt Nachwuchs und jede Menge andere Tiere erleben.
Dann gings ab nach Hause, im Camp wurde uns das bisher beste Essen in ganz Kenya serviert, und um 22 Uhr fielen uns bereits die müden Augen zu…
Was für ein Tag!

image Safari Kenia imagej

 

Tag 4:

Heute gings früh raus. Denn frühmorgens kommen die Wildtiere aus dem Busch um zu essen. Und wie sie das taten! Keine fünf Minuten nach Abfahrt sahen wir eine Giraffenfamilie beim essen, quasi vor unserer Haustüre!
Dann ging es weiter zum nächsten Highlight unserer Safari: Eine Löwin, die gerade Antilopen beobachtet. Hätten sie die Antilopen nicht bereits entdeckt, hätte die Löwin bestimmt zur Jagd angesetzt. So legte sie sich aber nach ein paar Minuten wieder hin, um weiterzuschlafen.

image image

Weiter gings zu unserem heutigen Tagesziel: Dem Mara River. Immer wieder konnten wir unterwegs anhalten, um einer Affenbande, einer Giraffenfamilie, einem Elefantenpaar oder einer Herde Antilopen, Impalas oder Büffel zuzusehen! Und sogar einen Cheetah (Geparden) haben wir angetroffen! Auf einem Hügel dann ein kurzer Stopp: Von hier aus konnte man den Mara River erkennen, und wir hatten eine fantastische Aussicht!

Dann gings runter zum Fluss. Entlang dem braunen Wasser konnte man alle paar Meter ein lauerndes Krokodil erkennen. Diese wussten genau, wo die Antilopen das Wasser überqueren um auf die andere Seite zu kommen, und genau da lauerten sie…
Auch Hippo’s konnten wir nochmals sehen. Nach der Lunch-Pause unter einem Baum gingen wir dann noch zu einem der vielen Grenzsteine zwischen Kenya und Tanzania. Später traten wir den Nachhauseweg an. Wieder ging ein erlebnisreicher Tag mit einem wunderbaren Nachtessen zu Ende und wir schliefen mit Tiergeräuschen im Hintergrund glücklich ein…

 

image

image

 

Tag 5:
Letzter Tag unserer Safari. Es ist noch ein morgendicher Game-Drive geplant, danach folgt die Heimreise… Wir sahen nochmals jede Menge Löwen, diesmal auch die Löwenbabys!
Dann gings auf den Nachhauseweg richtung Nairobi… Abends dann wieder die chaotische Rush Hour in Nairob – es dauerte Stunden bis wir unser Hotel endlich erreichten. Dann war es Zeit, uns von unserem Guide und Fahrer John zu verabschieden…
Das war eine wirklich tolle Zeit, Danke Australken Tours & Travel!!

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*